Kurz vor dem Jahreswechsel durften wir insgesamt 15 innovative Radlader des renommierten Herstellers Atlas Weyhausen an den Beyer Mietpark liefern. Mit dieser Investition modernisiert Beyer seine Flotte im Bereich Erdbewegung und Materialhandling durch leistungsstarke, zuverlässige Maschinen „Made in Germany“, die mit hoher Bedienerfreundlichkeit und umweltverträglicher Technik für die Baustellen von morgen konzipiert sind.
Am 02. Dezember wurden die neuen Weycor-Radlader offiziell übergeben. Für den Übergabetermin wurden Herr David Flak, Herr Friedrich Weyhausen und Herr Niels Mansholt vom Geschäftsführer Dieter Beyer am Hauptsitz in Etzbach herzlich empfangen.
Radlader mit flexiblen Einsatzmöglichkeiten – perfekt für die Vermietung
Mit der Entscheidung für die Weycor-Lader führt Beyer den Kurs hin zu nachhaltiger, moderner und zukunftsorientierter Baumaschinentechnik konsequent fort. Die Maschinen bieten starke Leistung und flexible Einsatzmöglichkeiten bei gleichzeitig hoher Umweltfreundlichkeit. Zur Standardausrüstung des AR 420 gehört eine 1,0-m³-Schaufel mit einer Ausschütthöhe von 2,48 m. Dank der hydraulischen Schnellwechselvorrichtung lassen sich Werkzeuge wie Palettengabel, Klappschaufel, Steinschaufel oder Kehrmaschine unkompliziert tauschen.
Kompakt und wendig konzipiert, überzeugen die neuen Radlader in den unterschiedlichsten Branchen und Einsatzbereichen. Für die Kunden aus Bau- und Kommunalwesen, Galabau, Facility-Management, Recycling oder Landwirtschaft stehen die Baumaschinen als flexible Allrounder für individuelle Projekte bereit.
Überzeugende Performance und durchdachte Technik trugen zur Kaufentscheidung bei
Die Grundlage dieser Einsatzflexibilität bilden leistungsstarke Kernkomponenten – allen voran der wassergekühlte Deutz-4-Zylinder-Motor mit 55,4 kW (75,3 PS), der Dank DOC + DPF die Abgasstufe EU V erfüllt und damit auch für innerstädtische oder emissionskritische Bereiche geeignet ist.
Die Z-Kinematik sorgt für eine Reißkraft von 5.160 daN, eine Schubkraft von 4.100 daN und bis zu 4.018 kg Kipplast. Dank der sehr guten Parallelführung überzeugen die Lader zudem beim Palettengabeleinsatz. Die vollhydraulische Knickpendellenkung ermöglicht einen engen Wendekreis und hohe Manövrierbarkeit auf beengten Baustellen. Traktion auf schwierigem Untergrund gewährleistet der hydrostatische Allradantrieb in Verbindung mit elektrischer Differentialsperre, hoher Bodenfreiheit und robuster Geländebereifung. Ein separates Inchpedal ermöglicht außerdem die feinfühlige Verteilung von Schub- und Hubkräften und reduziert gleichzeitig Verschleiß und Kraftstoffverbrauch.
Auch in Sachen Ergonomie und Sicherheit laden die neuen Radlader zum Einsteigen ein: Die schallisolierte ROPS-FOPS-Kabine mit wärmegeschützter Panoramaverglasung, luftgefedertem Fahrersitz und verstellbarer Lenksäule bietet hohen Komfort und ausgezeichnete Rundumsicht. LED-Rundumleuchte und StVZO-Beleuchtung komplettieren das Ausstattungspaket, das uns auf ganzer Linie überzeugt hat.
Radlader AR 420 starten in Mietprojekte
Mit Blick auf 2026 freut Beyer sich darauf, die Maschinen in zahlreichen Projekten im Einsatz zu sehen – sei es in der Baustellenlogistik oder im Materialumschlag – und Ihren Kunden weiterhin moderne Lösungen für Baustellen, Betriebshöfe und kommunale Aufgaben zu bieten.
Wir haben ab dem 24.12. Weihnachtsferien und sind ab dem 05.01. wieder für Sie da!
Im Jahr des 75-jährigen Bestehens freuen sich Joachim und Rolf Michels darüber, dass mit Max, Caroline und Paul Michels die dritte Generation in das Gelderner Familienunternehmen eingestiegen ist.
Zum Jubiläum besuchten Bürgermeister Sven Kaiser und Wirtschaftsförderer Stefan von Laguna das Familienunternehmen.
Info
Rund 400 Maschinen, darunter mehr als 100 Bagger von einer Tonne bis 33 Tonnen Gewicht, stehen zur Verfügung. Insgesamt wurden bei Michels weit über 16.000 Produkte wie Bagger, Radlader, Lastkraftwagen-Ladekrane und Containerwechselsysteme vermarktet. Neben der Firma Atlas arbeitet Michels auch mit anderen führenden Markenherstellern zusammen.
Es begann im Keller des Wohnhauses an der Birkenallee Nummer 11. Egon Michels machte sich im Jahr 1950 selbstständig. Als Werksvertreter war er zuvor für die Firma Atlas, einen Hersteller von Kränen und Baggern, im Rheinland unterwegs. Nun war er der erste „Atlas-Vertriebshändler“. Von Beginn an legte er Wert darauf, nur den Familiennamen Michels im Firmennamen zu führen, jedoch nicht den Zusatz Atlas. Das ist bis heute so geblieben. Der Firma Atlas weiterhin eng verbunden, ist Michels im Jahr des 75-jährigen Bestehens mit Baggern und Kranaufbauten sowie mit Baumaschinen erfolgreich. Und die Geschichte des Familienunternehmens, das heute in zweiter Generation von Joachim Michels und Rolf Michels geführt wird, kann weitergehen. Drei Kinder sind bereits im Unternehmen tätig, das vierte könnte bald folgen.
Doch zunächst ein Blick zurück auf die Anfänge. Der Vater von Egon Michels hatte noch Kölner Wurzeln, Egon Michels selbst wurde jedoch in Geldern geboren. Der Landmaschinenmechanikermeister, Jahrgang 1927, war zunächst vor allem mit Ladekranen (in der Landwirtschaft auch „Bauernlader“ genannt) erfolgreich. Heinz Hackstein war sein erster Mitarbeiter. Die Nachfrage war groß, das Unternehmen wuchs schnell. Im Jahr 1959 entstand das erste eigene Firmengebäude – direkt an den Bahngleisen in Geldern, etwa dort, wo später das Stanzwerk Pilz stand und wo heute im Haus Nummer 2 von Intersport Dorenkamp Wanderschuhe und Funktionskleidung angeboten wird.
Die enge Freundschaft zum Bauunternehmer war sicherlich auch ein Grund dafür, dass die Erweiterung des Unternehmens in unmittelbarer Nähe stattfand. Im Jahr 1968 wurde der Neubau an der Burgstraße neben der Tankstelle bezogen. Seit dem Jahr 1981 befindet sich Michels zudem im Gewerbegebiet an der Max-Planck-Straße in Geldern.
Im Jahr 2003 traf die Krise der Baubranche auch das Unternehmen Michels hart. Man musste die Firma restrukturieren und verlagerte sie vollständig ins Gewerbegebiet an der Max-Planck-Straße. In einem „schmerzhaften Prozess“ sank die Zahl der Mitarbeitenden von einhundertfünfzig auf einhundertdreiundzwanzig. Das Gebäude an der Burgstraße wird heute vom Technischen Hilfswerk genutzt. Auf 21.500 Quadratmetern verfügt Michels in Geldern über 5600 Quadratmeter Hallenfläche, dazu kommen die Hallen der Zweigstellen in Bergheim mit 2225 Quadratmetern und Essen mit 2500 Quadratmetern.
Bis Manfred „Manni“ Michels im Jahr 2015 auf eigenen Wunsch ausschied, waren alle drei Söhne von Egon Michels im Familienunternehmen tätig, Und der im Jahr 2011 verstorbene Firmengründer hätte sich mit Sicherheit gefreut, wenn er hätte miterleben dürfen, wie im Jahr 2022 mit Max Michels die nächste Generation die Arbeit aufnahm. Mittlerweile sind auch Caroline Michels und Paul Michels im Unternehmen, Ben Michels möchte zunächst seine Meisterprüfung ablegen, bevor auch er in die Firma einsteigt.
„Das ist sicher nicht ganz normal, aber es hat gut funktioniert“, blickt Joachim Michels schmunzelnd auf das Zusammenwirken der drei Brüder zurück. Mit flacher Hierarchie, schnellen Entscheidungen und viel Nähe zu den Kunden habe man auch in schwierigen Zeiten am Markt bestehen können. Zum Jubiläum hat Joachim Michels die von Helmut Venten verfasste umfangreiche Familienchronik ausgewertet und einige Anekdoten aufgeschrieben, die er beim Besuch von Bürgermeister Sven Kaiser und Wirtschaftsförderer Stefan von Laguna vortrug. Di stellte die Firma Atlas zeitweise auch Futtermaschinen für Kühe her. Nachdem jedoch Stromschläge dem einen oder anderen Tier das Leben kostete, ließ Egon Michels davon ab, um Streitigkeiten mit Landwirten über Schadenersatz zu vermeiden.
Im Jahr 1970 war das Sandmännchen für Fernsehaufnahmen bei Michels zu Gast. Zu Beginn der 80er Jahre gab es den gescheiterten Versuch, Geschäftsverbindungen nach Nigeria aufzubauen. In der ersten von unendlich vielen „Bagger-Wetten“ in der Fernsehsendung „Wetten, dass…?“ wurde ein Bagger eingesetzt, den Michels verkauft hatte. Und das Unternehmen war erfolgreich in der Forschungsphase dabei, als ein Bergwerksdirektor am Niederrhein die Idee hatte, die aufwändigen Gleise unter Tage durch Fahrzeuge mit Rädern zu ersetzen. Für ein Luftschiff baute Michels eine spezielle Konstruktion, damit der Zeppelin abends auch außerhalb des Heimatflughafens fest gemacht werden konnte.
Heute macht der Handel mit Baumaschinen mit fünfzig Prozent den größten Anteil des Geschäftes aus. Der klassische Fahrzeugbau trägt 25 Prozent zum Umsatz bei. Weitere Bereiche sind die Vermietung, der Service sowie der Handel mit Ersatzteilen.
Die Zahl der Mitarbeiter liegt stabil zwischen 110 und 120. Allerdings wird es auch für Michels zunehmend schwieriger, geeignete Bewerberinnen und Bewerber für eine Ausbildung oder Facharbeiterstellen zu finden. „Leider zählt heute auch die Treue zum Unternehmen nicht mehr so viel wie früher“, so Rolf Michels. Zwar bekennt sich das Unternehmen zur Freude von Bürgermeister Sven Kaiser eindeutig zum Standort Geldern – alle Familienmitglieder sind Geldrianer (abgesehen davon, dass eine Gebietsreform das Haus von Rolf Michels von Veert nach Wetten verlegte) –, doch die schlechte Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr bereitet dem Unternehmen Schwierigkeiten, wie man den Vertretern der Stadt mitgab. Fast alle Mitarbeitenden müssten mit dem Auto zur Arbeit kommen, weil man sich nicht zuverlässig auf den Niers-Express verlassen könne. Das habe bereits gute Bewerber davon abgeschreckt, einen Vertrag in Geldern zu unterschreiben.
Text: Dirk Möwius (Rheinische Post)
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